Das Risiko beim Motorradrennsport verletzt zu werden ist weitaus höher als beim Autorennsport. Motorradfahrer tragen zwar eine spezielle Schutzausrüstung – Helm, Handschuhe, Anzug, Schuhe- allerdings ist das Risiko eines Sturzes durch Unaufmerksamkeit oder unvorhergesehener Situationen doppelt so groß wie beim Autorennsport. Beim Autosport schützt das Auto an sich mit seiner Außenverkleidung den Fahrer, beim Motorradsport ist dies nicht gegeben. Wenn sich beim Motorradsport ein Unfall ereignet, erfolgt meist – bei schlimmen Stürzen- eine Trennung von Fahrer und Motorrad, welche sehr schmerzhaft sein kann. Zudem kann es auch passieren, dass die Maschine auf dem Fahrer liegen bleibt und dadurch noch zusätzliche Quetschungen entstehen.

Motorradrennsport
Der Körper wird beim Motorradrennsport mehr belastet, da eine erhöhte Konzentration gegeben sein muss und dies zu einer längeren, enormen Belastung führen kann. Stress und Entspannung liegen beim Motorradsport nah beieinander. Zu langer Nervenkitzel durch straßenbauliche Mängel, Übersehen oder falscher Einschätzung von Mitstraßenteilnehmern beim Fahren beeinträchtigt die psychische Gesundheit.
Renn- und Trainingsunfälle können durch vorausschauendes und partnerschaftliches Fahren vermieden werden. Zudem sollte man Erfahrungen mit dem Motorrad mitbringen und Wissen um mögliche Gefahrenmomente und deren Bewältigung vorweisen. Zudem sollte man zwischen Start und Ziel einige Pausen einrechnen, um die Konzentration wieder hochzufahren und gegebenenfalls etwas zu Essen und zu Trinken. Auch können regelmäßige wöchentliche Fitnessbesuche die Herz- und Kreislaufleistung fördern und somit das Regenerationsverhalten bei mehrstündigen Fahrten mindern.
Die Kleidung vom Helm bis zu den Stiefeln trägt enorm zur Sicherheit des Fahrers bei und kann in bestimmten Situationen schwere Verletzungen eindämmen bzw. unterbinden.
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